Präventiver Schutz vor Dämmerungs-Einbrüchen

Längst nicht alle Einbrüche finden während der Nachtstunden statt, sehr viele passieren jedoch in der Dämmerung. Dabei wählen Einbrecher bevorzugt eher ruhige Wohngegenden aus und beobachten die Gewohnheiten der dort lebenden Personen.

 

Untersuchungen des österreichischen Bundeskriminalamtes (BK) haben ergeben, dass die Täter besonders in der Zeit zwischen 16 und 21 Uhr aktiv sind, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner noch nicht zuhause sind. Mehr als die Hälfte der Spontantäter lassen sich jedoch durch sehr einfache Sicherheitsmaßnahmen abschrecken. Ein ganz entscheidender Faktor zur Einbruchsprävention: Zeichen der Abwesenheit vermeiden!

 


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Tipps und Maßnahmen

Zur Senkung des Einbruchsrisikos und der Vermeidung von Dämmerungseinbrüchen rät die Polizei dazu, geeignete Maßnahmen zu ergreifen*:

 

  1. Viel Licht, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, schreckt potenzielle Einbrecher ab.
  2. Bei Verlassen des Hauses/der Wohnung in einem Zimmer das Licht eingeschaltet lassen. Bei längerer Abwesenheit Zeitschaltuhren verwenden und unterschiedliche Einschaltzeiten für die Abendstunden programmieren.
  3. Im Außenbereich Bewegungsmelder und helle Beleuchtung anbringen, damit sich das Licht einschaltet, wenn sich jemand dem Haus nähert, vor allem auch Kellerabgänge und Mauernischen gut beleuchten.
  4. Lüften nur, wenn man zu Hause ist, denn ein gekipptes Fenster ist für einen Täter wie ein offenes Fenster und ganz leicht zu überwinden (trotz versperrter Fenstergriffe). Achtung – Versicherungen zahlen nicht, da kein Einbruch sondern eventuell nur ein normaler Diebstahl vorliegt!
  5. Mit einem Türspion und ausreichender Beleuchtung können Sie sehen, ob ungebetene Gäste an Ihrer Tür läuten.
  6. Bei Gegensprechanlagen: Öffnen Sie nicht sofort jedem die Hauseingangstüre, sondern informieren Sie sich zuerst über die Person und den Grund des Besuches.
  7. Verriegeln Sie immer sämtliche Fenster und Türen, selbst bei kurzer Abwesenheit